Implementierung eines Personenzählsystems in einem bestimmten Bereich
mit Hilfe eines Videoüberwachungssystems
Das System wurde mit handelsüblichen Videoüberwachungskameras erstellt.
Kameras wurden an jedem Eingang des Objekts der „Zone" installiert,
die der Zählung unterliegt. Zusätzlich wurde eine personalisierte
Rechenmaschine installiert - ihre Aufgabe ist die Identifikation von
Objekten (Personen) und deren Zählung. Das System soll die genaue
Anzahl der Benutzer im Objekt in Echtzeit angeben. Es bewährt sich
hervorragend bei Gebäudeevakuierungen - im Gefahrenfall hat der
Evakuierungskoordinator oder Feuerwehrmann aktuelle Daten über die
Anzahl der Personen im Inneren des Objekts.
Das System kann für verschiedene Bedürfnisse vorkonfiguriert werden. Wenn die Anzahl der Personen in einer bestimmten Zone begrenzt werden muss, ermöglicht das System nach Erreichen der maximalen Anzahl mittels Relais in den Kameras das Verriegeln der Türen durch ein Kamerasignal. Diese Stufe verhindert den Zutritt weiterer Personen zur begrenzten Zone. Personen, die das überwachte Gebiet verlassen, bewirken einen Rückgang der Personenzahl unter den definierten Schwellenwert - gleichzeitig wird der Zugang für andere bis zum festgelegten Limit wieder freigegeben.
Das System kann auch zur Fahrzeugzählung vorkonfiguriert und zur Verwaltung freier Parkplätze genutzt werden. Der Vorteil dieser Anwendung gegenüber anderen Fahrzeuglokalisierungssystemen wie z.B. Induktionsschleifen ist die Möglichkeit des Einsatzes auf Außenparkplätzen, wo andere Systeme bei schlechten Wetterbedingungen wie z.B. starkem Schneefall fehlerhaft oder unwirksam sind.
PERSONENZÄHLUNG IN EINEM BESTIMMTEN BEREICH
MIT ZUTRITTSKONTROLLSYSTEM
Lösung im Auftrag eines bestimmten Kunden implementiert
Die Aufgabe wurde mit dem bestehenden ZKS-System der Firma UniCard durchgeführt. Es wurde so angepasst, dass es die Anzahl der Personen im Objekt mit größtmöglicher Genauigkeit anzeigt. Die größte Herausforderung war die Regelung des Personenverkehrs. Es war notwendig, die Möglichkeit der gleichzeitigen Nutzung einer Zugangskarte durch mehrere Benutzer vollständig zu eliminieren.
Zu diesem Zweck mussten an allen Eingängen des Objekts Drehkreuze oder Tripods installiert werden, die den unkontrollierten Durchgang mehrerer Personen verhindern. Im Gefahrenfall werden alle Ausgänge automatisch geöffnet. Die eigentliche Personenzählung bei einer Evakuierung erfolgt am Sammelpunkt. An diesen Punkten wurden zusätzliche Lesegeräte installiert, an denen jede Person ihre Karte registrieren muss.
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Systems ist das Objekt selbst, das die entsprechenden Voraussetzungen für die Implementierung erfüllen muss. Das Objekt muss „abgedichtet" sein, d.h. es muss eine entsprechende Zugangslogik aufweisen, streng definierte Eingangspunkte haben und diese mit einem Zutrittskontrollsystem ausstatten.
Diese Lösung ermöglicht eine sehr genaue Identifikation von Personen, die sich im Gefahrenfall noch im Objekt befinden.